
Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) (1071)
Einrichtung: Verwaltungsbereiche, Bereich 6 - Medizinmanagement
Anstellungsart: Befristet bis 28.02.2030, Drittmittelverfügbarkeit
Arbeitsdauer: Vollzeit/Teilzeit (38,50 h)
Arbeitsbeginn: 01.09.2026
Gehaltsspanne: min. 5.000,00 € - max. 5.600,00 € /Monat (Vollzeit) als Einstiegsgehalt. Die konkrete Vergütung richtet sich nach den Vorgaben des Haustarifvertrag des Universitätsklinikums Leipzig AöR. Bei bereits beschäftigten Bewerber:innen bleibt die erreichte Stufenzuordnung bei Eingruppierungswechsel erhalten.
Was die Arbeit bei uns so besonders macht:
Rund 8.000 Mitarbeiter:innen kümmern sich täglich mitten in Leipzig um die beste Versorgung unserer Patient:innen. Ob Pflege, Forschung, Technik oder Verwaltung – bei uns gestaltest du den Klinikalltag aktiv mit und bringst deine Expertise genau dort ein, wo sie gebraucht wird. Unser Krankenhaus der Maximalversorgung fasst 34 Kliniken, 10 Institute, 35 OP-Säle und 50 Stationen zusammen. Als Leipzigs Klinik Nummer 1 bieten wir dir top fachliche Kompetenz, moderne Ausstattung und ein Umfeld, in dem dein Beitrag richtig zählt.
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Darauf kannst du dich freuen:
⚖️ Work-Life-Balance: Zentraler Arbeitsplatz, geregelte Arbeitszeiten, 30 Urlaubstage + Zusatzurlaub im Schichtdienst gem. HTV UKL
🏠 Mobile Arbeit: Je nach Aufgabenbereich bis zu 40% der Arbeitszeit
👨👩👧 Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Kitas auf dem Klinikcampus, Kindertagespflege, Ferienprogramme und Kindermitbringtage
🚀 Entwicklung und Karriere: Strukturiertes Onboarding, individuelle Fort- und Weiterbildungen in der Arbeitszeit, Führungskräfteentwicklung & Feedbackgespräche
💰 Faire Vergütung und viele Extras: Leistungsgerechte Vergütung nach Haustarifvertrag, Jahressonderzahlung, Urlaubsgeld, betriebliche Altersvorsorge, Corporate Benefits & Deutschland-Ticket-Zuschuss sowie Vergünstigungen in Mensa, Apotheke & Parkhaus
💚 Gesundheit und Wohlbefinden: Prämiertes betriebliches Gesundheitsmanagement, Kursangebote wie Yoga, Pilates und Co., vergünstigter Hochschulsport & Firmenlauf
🤝 Unterstützung und Gemeinschaft: Rund-um-die-Uhr Krisen- und Sozialberatung bei persönlichen und beruflichen Herausforderungen, Coaching, Teamevents & Mitarbeiter:innenfeste
Hier findest Du genauere Informationen und viele weitere exklusive Angebote für unsere Mitarbeiter:innen auf einen Blick
Die ausgeschriebene Position übernimmt die wissenschaftlich-strategische Projektkoordination für die Konsortialführung des GBA-Innovationsfondsprojektes optiSEP - Transsektorale Optimierung der Versorgungsprozesse bei Sepsis auf Basis von interoperablen Routinedaten und arbeitet eng mit der Konsortialleitung, der fachlichen und methodischen Projektleitung sowie den verantwortlichen Partnern der einzelnen Arbeitspakete zusammen.
Die Aufgaben
- Wissenschaftlich-strategische Gesamtkoordination: Sie unterstützen die Konsortialführung bei der wissenschaftlichen, methodischen und organisatorischen Steuerung des Gesamtprojekts und gewährleisten die kohärente Umsetzung der Projektziele über alle Arbeitspakete und Projektphasen hinweg.
- Konsortial- und Schnittstellenmanagement: Sie koordinieren die Zusammenarbeit der Konsortial- und Kooperationspartner, Studienzentren, evaluierenden Einrichtungen, Krankenkassen, Fachgesellschaften, Patientenorganisationen und technischen Partner. Dabei strukturieren Sie komplexe Abstimmungsprozesse und bereiten entscheidungsrelevante Sachverhalte für die Projektleitung und die Steuerungsgremien auf.
- Governance und Gremienkoordination: Sie planen und begleiten Konsortialtreffen, Sitzungen des Projektkernteams, Steuerungsformate und den wissenschaftlichen Beirat. Beschlüsse, Verantwortlichkeiten und Umsetzungsaufträge werden durch Sie strukturiert dokumentiert und konsequent nachverfolgt.
- Meilenstein-, Ressourcen- und Risikomanagement: Sie überwachen Arbeits-, Zeit-, Ressourcen- und Meilensteinpläne, analysieren Abweichungen und entwickeln gemeinsam mit den verantwortlichen Partnern geeignete Steuerungs- und Eskalationsmaßnahmen. Das projektweite Risikomanagement und ein nachvollziehbares Änderungsmanagement gehören ebenfalls zu Ihrem Verantwortungsbereich.
- Berichtswesen und Kommunikation mit dem Fördermittelgeber: Sie koordinieren die Erstellung wissenschaftlicher und administrativer Zwischen-, Status- und Abschlussberichte und fungieren als zentrale fachliche Schnittstelle zum Projektträger und zum Innovationsausschuss beim G-BA. Hierzu gehört auch die qualitätsgesicherte Zusammenführung der Beiträge aller Projektpartner.
- Projektbezogenes Fördermittelcontrolling: In enger Zusammenarbeit mit den administrativen und kaufmännischen Bereichen koordinieren Sie Mittelabrufe und Mittelweiterleitungen, überwachen die zweckentsprechende Mittelverwendung sowie die Einhaltung des Bewilligungsbescheids und unterstützen die Erstellung prüffähiger Verwendungsnachweise.
- Koordination von Studienumsetzung und Evaluation: Sie begleiten die übergreifende Umsetzung des Studienprotokolls und koordinieren die Schnittstellen zwischen Studienzentren, klinischem Datenmanagement, Monitoring, klinischer Evaluation, Prozessevaluation und gesundheitsökonomischer Evaluation. Rekrutierungsverlauf, Datenverfügbarkeit, Follow-up und evaluierungsrelevante Meilensteine werden von Ihnen projektweit nachgehalten.
- Wissenschaftliche Ergebnisaufbereitung: Sie wirken an Studienprotokollen, wissenschaftlichen Berichten, Fachpublikationen, Abstracts, Kongressbeiträgen, Präsentationen und weiteren wissenschaftlichen Produkten mit. Hierzu gehören auch Literaturrecherchen, wissenschaftliche Synthesen und die adressatengerechte Aufbereitung komplexer Projektergebnisse.
- Transfer, Dissemination und Verstetigung: Sie entwickeln gemeinsam mit den Projektpartnern wissenschaftlich fundierte Handlungs-, Implementierungs- und Transferempfehlungen. Sie unterstützen die Einordnung der Projektergebnisse in versorgungspolitische, regulatorische und qualitätssichernde Zusammenhänge und wirken an Konzepten zur Übertragbarkeit und möglichen Verstetigung der neuen Versorgungsform mit.
- Patient:innenzentrierung: Sie unterstützen die systematische Einbindung der Betroffenenperspektive und die Weiterentwicklung patient:innenorientierter Informations-, Übergangs- und Nachsorgestrategien.
Das bringen Sie mit
- ein erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium auf Master-, Diplom-, Magister- oder Staatsexamensniveau, vorzugsweise in den Bereichen
- Humanmedizin,
- Gesundheitswissenschaften oder Public Health,
- Versorgungsforschung, Epidemiologie oder Biometrie,
- Gesundheitsökonomie oder Gesundheitsmanagement, Wirtschaftswissenschaften
- Medizinische Informatik,
- Pflegewissenschaften oder
- einer vergleichbaren, für das Aufgabenprofil einschlägigen Fachrichtung;
- mehrjährige einschlägige Berufserfahrung in der eigenverantwortlichen Koordination komplexer wissenschaftlicher, klinischer oder versorgungsbezogener Verbundprojekte;
- nachgewiesene Erfahrung im wissenschaftlichen Projektmanagement, insbesondere in der Steuerung von Arbeitspaketen, Meilensteinen, Abhängigkeiten, Ressourcen und Projektrisiken;
- Erfahrung im Umgang mit öffentlich geförderten Drittmittelprojekten einschließlich Berichtswesen, Mittelplanung, Fördermittelcontrolling und prüffähiger Projektdokumentation;
- ausgeprägte Kompetenz im wissenschaftlichen Schreiben sowie Erfahrung mit der Erstellung von Projektberichten, Publikationen, Präsentationen oder Förderanträgen;
- verhandlungssichere Deutschkenntnisse sowie sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift;
- einen sicheren Umgang mit gängigen Anwendungen für Projektmanagement, kollaboratives Arbeiten, Literaturverwaltung, Datenaufbereitung und Präsentation.
Von besonderem Vorteil sind
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- eine abgeschlossene Promotion oder eine vergleichbare wissenschaftliche Qualifikation;
- Erfahrungen mit Projekten des Innovationsfonds des G-BA oder anderen großvolumigen, öffentlich geförderten Verbundprojekten;
- Kenntnisse in der Akut-, Notfall- oder Intensivmedizin, der Infektionsmedizin oder der Sepsisversorgung;
- methodische Erfahrung mit cluster-randomisierten Studien, Stepped-Wedge-Designs, Routinedatenanalysen, Prozessevaluationen oder gesundheitsökonomischen Evaluationen;
- Kenntnisse regulatorischer und rechtlicher Rahmenbedingungen klinischer und versorgungsnaher Forschung, insbesondere zu Ethik, Datenschutz, Good Clinical Practice, SGB V und SGB X;
- Erfahrungen mit elektronischen Studiendatenbanken, eCRF-Systemen, klinischen Registerstrukturen oder interoperablen Gesundheitsdaten, beispielsweise AKTIN, HL7 FHIR oder CDA;
- fundierte Kenntnisse in der Versorgungsforschung, der Evaluation komplexer Interventionen oder der Durchführung multizentrischer klinischer beziehungsweise versorgungsnaher Studien;
- Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Krankenkassen, medizinischen Fachgesellschaften, Patientenorganisationen, wissenschaftlichen Beiräten oder gesundheitspolitischen Institutionen;
- eigene wissenschaftliche Publikations- und Vortragserfahrung.
Ihre persönlichen Kompetenzen
Für diese verantwortungsvolle Position suchen wir eine wissenschaftlich versierte und strategisch denkende Persönlichkeit, die
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- komplexe Sachverhalte rasch erfasst, strukturiert analysiert und in belastbare Entscheidungsgrundlagen überführt;
- Aufgaben mit hoher Eigenständigkeit, Verbindlichkeit und Ergebnisorientierung bearbeitet;
- unterschiedliche fachliche, institutionelle und methodische Perspektiven konstruktiv zusammenführt;
- auch ohne formale Weisungsbefugnis koordinierend und steuernd wirksam wird;
- über ausgeprägte Kommunikations-, Moderations- und Verhandlungskompetenz verfügt;
- in anspruchsvollen Projektphasen Prioritäten sicher setzt und auch unter Termindruck präzise arbeitet;
- Integrität, diplomatisches Geschick und einen verantwortungsvollen Umgang mit vertraulichen Informationen verbindet;
- zur projektbezogenen Reisetätigkeit und zur Teilnahme an Konsortialtreffen und wissenschaftlichen Veranstaltungen bereit ist.
Haben wir dein Interesse geweckt?
Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung über unser Online-Bewerbungsportal.
Bewerbungsschluss: 07.09.2026
Für fachliche Fragen steht dir Dr. Alexandra Ramshorn-Zimmer gern zur Verfügung.
Bei Fragen zu deiner Bewerbung steht dir auch gern das Recruiting-Team des UKL unter recruiting@medizin.uni-leipzig.de zur Verfügung.
Das UKL steht für Chancengleichheit. Das bedeutet die Gleichbehandlung aller Bewerbenden und Mitarbeitenden. Nach dem Sächsischen Gleichstellungsgesetz werden Bewerbungen von Frauen bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Ebenso werden schwerbehinderte Bewerber:innen bei gleicher Eignung vorrangig berücksichtigt. Bitte füge deiner Bewerbung entsprechende Nachweise bei.